Dieser Leitfaden enthält eine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation des KWF500 IoT-Boje – System zur Überwachung der Wasserqualität. Bei diesem System handelt es sich um eine professionelle Lösung, die Datenerfassung, -verarbeitung und drahtlose Übertragung in einer robusten, solarbetriebenen Plattform vereint.

Befolgen Sie diese Anweisungen, um sicherzustellen, dass Ihre Boje korrekt ausgebracht ist und bereit ist, Daten an Ihre Cloud-Plattform zu übertragen.

Einführung in das IoT-Boje-System KWF500

Das KWF500 ist für die langfristige, ferngesteuerte Überwachung der Wasserqualität ausgelegt. Es besteht aus mehreren Schlüsselmodulen:

  • DTU (Datenübertragungseinheit): Das zentrale Kommunikationsmodul, das die 4G-Datenübertragung übernimmt.
  • Stromversorgungssystem: Ein 11-W-Solarmodul und eine 76-Ah-Hochleistungsbatterie.
  • Filtersieb: Ein Edelstahlkäfig, der Ihre empfindlichen Sensoren schützt.
  • Verankerungssystem: Ein zusammenklappbarer Anker und ein spezielles Seil, um die Boje zu befestigen.

Schritt 1: Konfiguration der DTU und der SIM-Karte

Die DTU verfügt über einen energiesparenden Ruhemodus, um einen effizienten Betrieb des Systems über lange Zeiträume hinweg zu gewährleisten.

  1. Gehäuse öffnen: Lösen Sie die sechs Schrauben an der Oberseite der DTU-Abdeckung. Heben Sie die Abdeckung mit einer Hebelstange oder einem Schraubendreher vorsichtig vom Gehäuse ab.
  2. Interne Verkabelung überprüfen: Vergewissern Sie sich, dass die Ausgangskabel (links), die Sensoranschlusskabel (rechts) und das 4G-Signalkabel alle gemäß dem Schaltplan fest angeschlossen sind.
  3. SIM-Karte einlegen: Legen Sie Ihre lokale SIM-Karte in den dafür vorgesehenen Steckplatz ein.
  4. Versiegeln und schützen: Sobald Sie sich vergewissert haben, dass die Cloud-Plattform Daten empfängt, bringen Sie die Abdeckung wieder an. Ziehen Sie die Schrauben fest und Schutzband oder Aufkleber anbringen über sie legen, um Rost zu verhindern und den Kontakt mit Wasser zu minimieren.
IoT-Boje zur Überwachung der Wasserqualität – DTU-Schaltplan

Schritt 2: Einbau des Edelstahl-Filtersiebs

Das Filtersieb dient als primäre Befestigungsplattform für Ihre Wasserqualitätssensoren.

  1. Drehen Sie den Bojenkörper um, um Zugang zur Unterseite zu erhalten.
  2. Richten Sie das Filtersieb aus Edelstahl mit den Befestigungslöchern an der Unterseite der Boje.
  3. Ziehen Sie die Schrauben mit dem beiliegenden Inbusschlüssel fest, sodass der Bildschirm fest am Gehäuse sitzt.
IoT-Boje zur Überwachung der Wasserqualität – Nach der Installation

Schritt 3: Einrichtung der Sensoren und der Solarstromversorgung

Der KWF500 kann mehrere Sensoren unterstützen, sofern diese eindeutige Modbus-Adressen verwenden.

  1. Zugang zum Innenraum: Lösen Sie die beiden Befestigungsschrauben an der Unterseite des Solarmoduls von Hand. Verwenden Sie die integrierte Stützstange, um das Modul in geöffneter Position zu halten.
  2. Montieren Sie Ihre Sensoren:
    • Schließen Sie Ihre Sensoren an das 1-zu-5-Verteilerkabel an.
    • Befestigen Sie die mitgelieferten Stahldrähte und Haken an den Sensorkabeln.
    • Wichtig: Entfernen Sie die Schutzkappen von den Sensorköpfen, bevor Sie diese ins Wasser tauchen.
  3. Sensoren positionieren: Senken Sie die Sensoren in das Filtersieb ab. Befestigen Sie die Kabel, indem Sie die Haken in die Befestigungslöcher einhängen.

Schritt 4: Einbau des Moduls und abschließende Verkabelung

  1. Module einfügen: Schieben Sie das Stromversorgungsmodul seitlich in die Boje ein. Führen Sie den Befestigungsstift durch den Hebering, um es zu arretieren. Wiederholen Sie diesen Vorgang für das DTU-Modul.
  2. Strom- und Datenanschluss herstellen:
    • Verbinden Sie den Ausgang des Solarmoduls mit dem Eingang des Netzteils.
    • Schließen Sie den Ausgang des Netzteils an die DTU an.
    • Schließen Sie die Sensorkabel an die DTU an, um die Kommunikation und die Stromversorgung herzustellen.
  3. System herunterfahren: Senken Sie die Stützstange des Solarmoduls ab, schließen Sie das Modul und ziehen Sie die Handschrauben fest.

Schritt 5: Einbau des Verankerungssystems

Eine ordnungsgemäße Verankerung verhindert, dass die Boje bei Strömung oder schwerem Wetter abdriftet.

  1. Tiefe messen: Verwenden Sie ein Seil, das doppelt so lang wie die Wassertiefe um Bewegungen zu berücksichtigen.
  2. Den Anker vorbereiten: Heben Sie den Verschluss an und klappen Sie die Ankerflügel aus. Schieben Sie den Verschluss nach unten und drehen Sie ihn, um den Anker in der geöffneten Position zu arretieren.
  3. Letzter Anhang: Werfen Sie den Anker ins Wasser. Befestigen Sie das andere Ende des Seils mit den beiden mitgelieferten Klammern an der Boje. Vergewissern Sie sich, dass die Klammern richtig angebracht sind. einander gegenüber an der Boje, um maximale Stabilität zu gewährleisten.

Tipps zur Wartung und zum Energiemanagement

  • Solareffizienz: Bei voller Sonneneinstrahlung kann das 11-W-Solarmodul täglich etwa 4 A Ladestrom liefern.
  • Energieeinsparung: Wenn Sie viele Sensoren verwenden (z. B. 10 Sensoren mit einer Stromaufnahme von jeweils 20 mA), empfiehlt es sich, das Datenübermittlungsintervall auf alle 30 Minuten einzustellen, um die Batterielebensdauer zu optimieren.
  • Anpassungen an die Umgebungsbedingungen: Berücksichtigen Sie bei der Festlegung Ihrer Messintervalle und Leistungseinstellungen stets die örtlichen Sonnenlichtverhältnisse.