Warum Regenwasser sammeln?
- Umweltschutz: Durch die Regenwassernutzung wird der Oberflächenabfluss verringert, was dazu beiträgt, Bodenerosion zu verhindern und die städtischen Entwässerungssysteme zu entlasten.
- Kostengünstige Wahl: Mit einer Regenwassernutzungsanlage können Anwohner und Unternehmen ihre Wasserrechnungen senken, insbesondere in Gebieten mit hohen Wasserkosten.
- Wassereinsparung: Durch das Sammeln von Regenwasser lässt sich die Abhängigkeit von der kommunalen Wasserversorgung erheblich verringern, insbesondere in Gebieten, die von Dürren oder Wasserknappheit betroffen sind.
- Notfall-Wasserquelle: In Notfällen, wie beispielsweise bei einer Verunreinigung der Wasserquelle oder bei Versorgungsunterbrechungen, kann gesammeltes Regenwasser als alternative Wasserquelle dienen.
Regenwassernutzungssystem für Privathaushalte

Erläuterung:
- 1 Sammeln Sie Regenwasser vom Dach.
- 2 Vorfiltration und Sedimentation.
- 3 Wassertank.
- 4 Saugleitung.
- 5 Wasserpumpe.
- 6 Filtersystem und Wasserpumpe.
- 7 Wenn der Wassertank voll ist, wird überschüssiges Wasser in das Gewässer im Außenbereich abgeleitet.
Was können wir für Sie tun?
Echtzeit-Überwachung des Wasserstands im Wassertank: In einer Regenwassernutzungsanlage spielen Füllstandssensoren eine entscheidende Rolle, um einen effizienten und zuverlässigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.
Automatische Wasserstandsregelung: Füllstandssensoren überwachen kontinuierlich den Wasserstand im Tank oder Speicherbecken. Auf Grundlage der von den Sensoren erfassten Daten kann das System die Wasserzufuhr und -ableitung automatisch anpassen oder die Wassersammlung unterbrechen. Erreicht der Tank beispielsweise den voreingestellten Höchstwasserstand, stoppt das System automatisch die Regenwassersammlung, um ein Überlaufen zu verhindern; ist der Wasserstand zu niedrig, kann das System die Pumpe aktivieren oder mehr Regenwasser in den Tank leiten.
Weniger manueller Eingriff: Nach der Installation von Füllstandssensoren kann das Regenwassernutzungssystem automatisch Anpassungen vornehmen, wodurch der Bedarf an manuellen Eingriffen sinkt und ein stabiler Betrieb gewährleistet wird. In herkömmlichen Systemen ohne Sensoren erfolgt die Überwachung des Wasserstands in der Regel durch manuelle Kontrollen und Anpassungen, was nicht nur die Betriebskosten erhöht, sondern das System auch anfällig für menschliche Fehler macht.
Datenrückmeldung und Warnmeldungen: Die von den Füllstandssensoren erfassten Daten können in Echtzeit an die Systemmanagement-Plattform zurückgemeldet werden. Ist der Wasserstand zu hoch oder zu niedrig, kann das System einen Alarm auslösen und den Benutzer benachrichtigen, damit dieser geeignete Maßnahmen ergreifen kann, um Geräteschäden oder Wasserverschwendung zu vermeiden. Einige fortschrittliche Systeme können sogar Benachrichtigungen über Änderungen des Wasserstands per SMS, über mobile Apps oder auf andere Weise versenden.

Echtzeit-Überwachung der Wasserqualität: Wasserqualitätssensoren spielen in Regenwassernutzungssystemen eine entscheidende Rolle, insbesondere um sicherzustellen, dass das gesammelte Regenwasser vor der Verwendung den Sicherheitsstandards entspricht, und um zu verhindern, dass Verunreinigungen in das Trinkwasser oder andere Wasserquellen gelangen. Eine große Herausforderung bei Regenwassernutzungssystemen besteht darin, die Sicherheit und Hygiene der Wasserqualität zu gewährleisten. Wasserqualitätssensoren können Veränderungen der Wasserqualität kontinuierlich überwachen und zeitnah Rückmeldung geben, sodass bei Bedarf Korrekturmaßnahmen oder eine Filterung eingeleitet werden können.
Echtzeitüberwachung: Wasserqualitätssensoren können die Wasserqualitätsparameter innerhalb des Regenwassernutzungssystems kontinuierlich überwachen und liefern so Echtzeit-Informationen über Veränderungen der Wasserqualität. So lassen sich beispielsweise Veränderungen der Wasserqualität nach Regenfällen verfolgen und die Konzentration von Schadstoffen im Wasser bestimmen.
Frühwarnsystem: Durch die Festlegung von Schwellenwerten können Wasserqualitätssensoren Warnsignale auslösen, wenn die Wasserqualität die Standards nicht erfüllt. Dadurch werden die Betreiber aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, und die Verwendung von beeinträchtigtem oder minderwertigem Wasser wird verhindert.
Zu den gängigen Wasserqualitätssensoren gehören:
pH-Sensor: Dient zur Überwachung des Säure- oder Basengehalts des Wassers und stellt sicher, dass die Wasserqualität weder zu sauer noch zu basisch ist.
Trübungssensor: Misst die Konzentration von Schwebeteilchen im Wasser nach optischen Prinzipien und dient zur Überwachung der Trübung des Wassers.
Leitfähigkeitssensor: Misst die Ionenkonzentration im Wasser, was Rückschlüsse auf den Gehalt an gelösten Stoffen ermöglicht, und hilft bei der Bestimmung des Salzgehalts sowie der Verunreinigung durch gelöste Stoffe im Wasser.
Sensor für gelösten Sauerstoff (DO): Dient zur Überwachung der Konzentration von gelöstem Sauerstoff im Wasser, die indirekt Aufschluss über die biologische Aktivität und die allgemeine Wasserqualität gibt.
Sensor für den Gesamtgehalt an Schwebstoffen (TSS): Erfasst im Wasser enthaltene Schwebstoffe und hilft so bei der Beurteilung der Trübung sowie der Konzentration fester Schadstoffe.
Sensor für den chemischen Sauerstoffbedarf (CSB): Dient in erster Linie zur Ermittlung der Konzentration organischer Schadstoffe im Wasser und hilft dabei, den Grad der Wasserverschmutzung zu bewerten.
Ammoniakstickstoff (NH₃-N)-Sensor: Dient zur Überwachung der Ammoniakstickstoffkonzentration im Wasser, da hohe Werte auf eine organische Verschmutzung des Wassers hindeuten können.
