1. Hintergrund des Projekts

Ein Anbieter von Ölfelddienstleistungen ist tätig Fahrzeuge für das Hydraulic Fracturing und die Zementierung die für die Förderung von Flüssigkeiten unter extrem hohem Druck ausgelegt sind. Eine genaue Druckmessung in Echtzeit in Hochdruck-Flüssigkeitskreisläufen ist für die Sicherheit und die Betriebseffizienz von entscheidender Bedeutung. Bisherige Lösungen mit herkömmlichen Manometern wiesen unter rauen Einsatzbedingungen Probleme wie mechanische Ermüdung und Korrosion auf.

Hammer Union Drucksensoren für Fahrzeuge zum Hydraulic Fracturing und zur Zementierung (1)

2. Herausforderungen bei der Messung

Diese Anwendung war mit mehreren technischen Herausforderungen verbunden:

  • Ultrahochdruckbereich: Bis zu 160 MPa erforderten eine robuste Sensorkonstruktion.
  • Raue Bohrbedingungen: Vibrationen, Staub und Temperaturschwankungen.
  • Korrosive Flüssigkeiten: Kontaktmaterialien müssen korrosionsbeständig sein.
  • Explosionsgefährdete Bereiche: Der Sensor musste über eine Zertifizierung für eigensichere Ausführung verfügen.

3. Lösung

Die Lösung integrierte die Drucksensor KPS210 mit Hammeranschluss direkt in die Hochdruckleitungen von Fracking- und Zementierfahrzeugen. Die robuste Bauweise und die explosionsgeschützte Ausführung des Sensors gewährleisteten eine präzise, kontinuierliche Drucküberwachung unter schwierigen Bedingungen.

Details zu KPS210 (1)

3.1 Gerätekonfiguration

  • Drucksensor KPS210 mit Hammeranschluss (direkt am Druckanschluss montiert)
  • Hochdruckschläuche aus Edelstahl zur Integration in die Flüssigkeitsleitung
  • Lokales Anzeigegerät oder Steuerungssystem mit 4–20-mA-Ausgang
  • Schwingungsdämpfer zum Schutz

3.2 Wichtige technische Spezifikationen

ParameterSpezifikation
Messbereich0–30 … 160 MPa
Ausgangssignal4–20 mA (Zweidraht)
Genauigkeit±1 %FS (Nullpunkt + Nichtlinearität)
Betriebstemperatur-30 °C bis 70 °C
SchutzIP65
ExplosionsgeschütztEx ib IIB T6 Gb
WohnungswesenEdelstahl 304
SensormembranEdelstahl 17-4PH

3.3 Umsetzungsprozess

Einrichtung
Der Sensor KPS210 wurde mithilfe von Standard-Hammer-Union-Anschlüssen an die Hochdruck-Flüssigkeitsleitung angeschlossen. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich stromaufwärts gerade Rohrabschnitte befanden, um Turbulenzeffekte auf die Messung zu minimieren.

Konfiguration
Der Sensor wurde mit 12–28 VDC versorgt und über das Steuerungssystem kalibriert, um eine genaue Zuordnung des 4–20-mA-Ausgangssignals zu den Druckwerten zu gewährleisten.

Überwachung und Steuerung
Anhand von Echtzeit-Druckdaten wurden die Bediener über den Flüssigkeitsdruck informiert und es wurden Alarmsignale ausgegeben, sobald der Druck voreingestellte Sicherheitsgrenzwerte überschritt.

4. Projektergebnisse

LeistungskennzahlErgebnis
MessstabilitätHohe Belastbarkeit bei Vibrationen und Temperaturschwankungen
GenauigkeitÜbereinstimmung mit der Referenzlehre
KorrosionsbeständigkeitStabil nach langjährigem Einsatz im Feld
ExplosionsschutzEntspricht den Anforderungen für Zone 1/2
WartungIm Vergleich zu früheren mechanischen Messgeräten reduziert

Die robuste Bauweise und die präzise Messleistung haben die Betriebssicherheit erhöht und die Ausfallrate der Sensoren im Einsatz verringert.

5. Schlussfolgerung